Handreichungen zur Typographie:

Anführungszeichen

Im Deutschen sind drei Arten von Anführungszeichen zulässig. Doppelte und einfache Anführungszeichen müssen dabei stets derselben Art angehören.

Am häufigsten findet man Deutsche Anführungszeichen. Das einführende Zeichen steht dabei auf der Grundlinie, das schließende ist hochgestellt. Ihre Form ist »99 66« bzw. »9 6«:

Daneben sind Französische Anführungszeichen (Guillemets) verbreitet. Sie haben die Form eines Doppelpfeils und richten ihre Pfeilspitzen nach außen:

Im Deutschen werden die Guillemets auch mit der Spitze nach innen verwendet:

Auf den deutschen Tastaturen sind die Guillemets nur mit bestimmten Tastenkombinationen ansprechbar.

Anführungszeichen stehen ohne Leerzeichen um den eingeschlossenen Text. (Die Guillemets mit Pfeil nach außen sehen allerdings mit geringfügig vergrößertem Abstand – wie in unseren Beispielen – besser aus.)

Falsch ist es, statt deutscher Anführungszeichen Zollzeichen oder gar Winkelklammern anstelle der Guillemets zu verwenden:

Die in diesen Zeilen verwendete Schrift »Verdana« verfügt in ihrem Typensatz nur über Zollzeichen und Guillemets. 

Ein Vorteil der Guillemets gegenüber deutschen Anführungszeichen liegt darin, gegenüber dem Komma oder dem Apostroph unverwechselbar zu sein (vgl. erstes Beispiel).

Weitere Handreichungen zur Typographie